Der beliebte Messenger enthält eine Reihe von Einstellungen, mit denen Sie steuern können, wer was von Ihnen erfährt.

Sie finden die Datenschutz-Optionen von WhatsApp nach dem Öffnen des Menüs hinter den drei Punkten unter „Einstellungen –› Account –› Datenschutz“. Voreingestellt ist jeweils „Meine Kontakte“. Nach dem Antippen der einzelnen Optionen haben Sie die Wahl zwischen „Jeder“, „Meine Kontakte“, „Meine Kontakte außer …“, und „Niemand“.

„Zuletzt online“: Hier geht es darum, ob andere Personen sehen können, wann Sie WhatsApp das letzte Mal benutzt haben. Wenn Sie hier auf „Niemand“ umstellen, können Sie auch den Zeitstempel von anderen Personen nicht mehr sehen. Sinnvoller ist daher die Auswahl von „Meine Kontakte außer …“, womit Sie beispielsweise das Stalking durch bestimmte Personen unterbinden können.

„Profilbild“: Je nach Motiv kann es zum Beispiel bei geschäftlichen Kontakten sinnvoll sein, ihnen das Bild nicht zu zeigen. Wählen Sie dazu „Meine Kontakte außer …“. Wenn Sie nur auf privater Ebene mit WhatsApp kommunizieren, belassen Sie es bei „Meine Kontakte“. „Info“: Abhängig vom Text der Infozeile gilt das Gleiche wie bei „Profilbild“.

„Status“: Auch an dieser Stelle sollten Sie privat und geschäftlich trennen. Wählen Sie daher „Meine Kontakte außer …“ „Lesebestätigungen“: Diese Einstellung lässt sich nur für alle Kontakte ein- oder ausschalten. Die Vorzüge überwiegen, daher sollte sie aktiviert bleiben.

WhasApp Datenschutz Einstellungen anpassen

„Standard-Nachrichtendauer“: Die Einstellung wirkt sich nur auf Chats mit einzelnen Personen aus, und auch lediglich für solche Gespräche, die Sie neu beginnen. Nach Antippen können Sie angeben, ob und wann WhatsApp die Nachrichten automatisch löschen soll. Im Normalfall können Sie diese Funktion deaktiviert lassen.

„Gruppen“: Das Hinzufügen zu Gruppen sollten Sie auf „Meine Kontakte“ beschränken. Eventuell sollten Sie diese Auswahl sogar noch durch „Meine Kontakte außer …“ einschränken. Auch dann können Sie noch Mitglied einer Gruppe werden, bekommen aber in einem ersten Schritt zunächst einmal eine Einladung, der Sie Folge leisten können oder auch nicht.

„Live-Standort“: Diese Option funktioniert lediglich, wenn Sie in den Android-Einstellungen die Standortbestimmung eingeschaltet haben. Wenn diese Funktion aktiv ist und Sie darüber hinaus in WhatsApp „Live-Standort“ erlauben, sehen nicht nur Google und diverse Apps, wo Sie sich befinden, sondern auch die ausgewählten WhatsApp-Kontakte. Daher sollte diese Funktion deaktiviert bleiben.

„Blockierte Kontakte“: Verwenden Sie diese Option, um Nachrichten und WhatsApp-Anrufe von unliebsamen Personen zu verhindern.

„Fingerabdruck-Sperre“: Falls Ihr Smartphone über einen Fingerabdruck-Sensor verfügt, so können Sie über diese Funktion den Zugriff auf WhatsApp beschränken. Das ist sinnvoll für den Fall, dass jemand Ihr eingeschaltetes Telefon findet und neugierig nachsehen will, mit wem Sie in WhatsApp kommunizieren.

Quelle: www.pcwelt.de